Fotokamera leihen? Warum eigentlich?

Fotos machen kann heutzutage jeder. Wenn es um qualitativ hochwertigere Bilder geht, wird die Luft schon dünner. Nicht zuletzt, weil sich nicht jeder teures Kamera-Equipment leisten kann und will. Fotografieren ist ein teures Hobby, wenn man versucht professionelle Aufnahmen zu machen. Aber warum sollte nicht jeder Interessierte einmal ausprobieren dürfen, wie es ist, die Lieblingsmotive mit einer richtig guten Kamera abzulichten und sich zu diesem Zwecke einfach eine auszuleihen? Wie gängig und beliebt ist es überhaupt sich eine Kamera zu leihen und welche Möglichkeiten gibt es? Wir haben recherchiert.

Irgendwann wird es irgendwie geweckt. Das Interesse für schöne Fotos. Die Frage kommt auf, wieso diese Ergebnisse mit einer herkömmlichen Kamera so abweichend sind und man wird neugierig auf das Geheimnis, welches hinter diesen tollen, scharfen und definierten Bildern steckt. Man möchte es mal ausprobieren und ein bisschen Zeit mit einer richtig guten Foto-Kamera verbringen. Vielleicht auch um Vergleiche anzustellen, oder sich mit der etwas komplexeren Technik auseinanderzusetzen, die gute Fotos möglich macht. Der Schritt, sich direkt eine professionelle Kamera anzuschaffen, ist aber nicht nur ein Schritt, sondern eher ein Weg mit meist vielen Hindernissen.

Wedding photographer in action, taking a picture of the bride and groom sitting on the raft. Summer, sunset

Wenn Sie schon Erfahrungen mit DSLR-Kameras gesammelt haben, lohnt es sich für Sie, eine Kamera zu leihen, um ein bestimmtes Ereignis fotografisch zu begleiten.

Und oft auch gar nicht notwendig. Wenn man bereits einige Skills im Umgang mit dem Fotografieren hat und eine Spiegelreflexkamera kein völlig unbeschriebenes Blatt mehr ist, lohnt es sich durchaus eine Kamera stundenweise oder übers Wochenende zu leihen. Zum Beispiel wenn eine Hochzeit, ein Fotoshooting oder andere Ereignisse anstehen, die fotografisch begleitet werden sollen. Manchmal wünscht sich der Benutzer einfach nur qualitativ hochwertige Möglichkeiten für ein Einzelereignis, ohne dass er oder sie mit dem Gedanken spielt, sich eine DSLR-Kamera anzuschaffen. Natürlich muss hier abgewogen werden, wieviel man in eine Leihgabe investieren möchte, doch häufig sind kurze Leihzeiten wesentlich günstiger als der Kauf eines Profimodells. Dazu später noch mehr.

Als Neuling im Bereich der professionellen Fotografie weiß man sehr wahrscheinlich nicht, welches Kameramodell nun das geeignetste ist und ist auf Beratung angewiesen. Das Geld für eine Kamera und die Bereitschaft es ohne große Kenntnisse zu investieren, müssen auch erstmal vorhanden sein, landet man doch ganz schnell in einer Preisklasse jenseits der 700-800 Euro für ein Einsteigermodell einer Spiegelreflexkamera. Da wünscht man sich doch, wenn man erst einmal ausgiebig ausprobieren kann, schauen kann, was überhaupt zu erwarten ist von so einem Gerät. Denn es genügt meist nicht, einfach nur den Auslöser zu betätigen.

Wieviel Auseinandersetzung mit dem Thema Fotografie ist nötig, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis in Form eines gelungenen Fotos vorliegt? Was lässt sich mit noch mehr Know-How rausholen, welche Kamera passt zu den individuellen Bedürfnissen und welche schießt womöglich über das Ziel hinaus und birgt Funktionen, die zwar im Kaufpreis stecken, aber eigentlich vom Einsteiger nie genutzt werden?

Fragen über Fragen. Die Alternative ist, sich erst einmal wesentlich kostengünstiger in die Thematik zu wagen und sich eine Kamera zu leihen. Für professionelle Fotografen gehört es zum Tagesgeschäft, sich das ein- oder andere Objektiv oder eine spezielle Kamera für einen ganz bestimmten Auftrag zu mieten. Meist sind das Geräte, die im alltäglichen Betrieb zu selten verwendet werden, um einen Kauf zu rechtfertigen. Dafür gibt es Verleihfirmen wie z.B. AC-Foto, zoomyrentals und KLT, um ein paar Namen zu nennen. Aber auch als Privatmensch, darf man in den Genuss des breiten Feldes der Fototechnik kommen. Unterschiedliche Anbieter bieten unterschiedliche Konditionen. Am Beispiel von den drei oben genannten Anbietern, zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt.

Da es eine schier endlose Auswahl Spiegelreflex-Kameras gibt, lohnt es sich, vorher etwas auszutesten.

Da es eine schier endlose Auswahl Spiegelreflex-Kameras gibt, lohnt es sich, vorher etwas auszutesten.

Bei AC-Foto zum Beispiel sucht man sich im sogenannten Rent-Service die Produkte seiner Wahl aus, bekommt diese einen Tag vor dem gewünschten Mietbeginn zugesendet und schickt diese am nächsten Werktag nach Mietende mit dem beiliegenden Retourenschein zurück. Dabei ist eine Mindestmietdauer von zwei Werktagen angegeben. Wochenenden und Feiertage werden nicht berechnet, so dass man eine für sich passende und kostengünstige Option herausfiltern kann.
Auch eine Versicherung der Geräte mit einer Selbstbeteiligung im Schadensfall von 250 Euro ist im Mietpaket enthalten. Als besonderen Anreiz gibt es einen Gutschein über 50% des Mietpreises für den Shop von AC-Foto dazu, der innerhalb von sechs Monaten eingelöst werden kann. Wenn man sowieso plant erst einmal auszuprobieren, um dann zu kaufen, kann sich das wirklich lohnen.

Ein Einsteigermodell wie z.B. die Canon 760D gibt es bei AC-Foto für 26,00 Euro am Tag. Ab einer Mietdauer von 14 Tagen schon für 16,00 Euro pro Tag. Hierbei handelt es sich allerdings nur um den Body, ein entsprechendes Objektiv muß extra hinzugefügt werden. Nimmt man zum Beispiel ein durchschnittlich lichtstarkes 18-135mm Zoom-Objektiv, zahlt man pro Tag dafür noch einmal 15,00 Euro, ab einer Mietdauer von 14 Tagen nur 9,00 Euro. Hinzu kommen einmalige Versandkosten von 19,00 Euro. Legt man die Mietdauer günstig auf möglichst viele Wochenendtage und Feiertage kann man zusätzlich sparen.

Der Verleiher zoomyrentals hingegen bietet unterschiedliche Mietdauerspannen zu bestimmten Preisen an. Aber auch eine eigene Wunschmietdauer kann angegeben werden.
Je länger gemietet wird, umso günstiger der Preis für die Tagesmiete. Feiertage und Wochenenden sind nicht kostenlos, dennoch ist das Angebot insgesamt günstiger als beim vorigen Anbieter. Für 14 Tage bekommt man zum Beispiel eine Canon EOS 6D für 217,00 Euro. Die Mietzeit beginnt hier bei Zustellung, kann bei Bedarf jederzeit verlängert werden und eine Versicherung muß für 12,00 Euro extra hinzugebucht werden. Dafür kommen wir alles in allem, zwar bei einer geringeren Auswahl an Produkten, offensichtlich günstiger weg – wenn wir nicht an einem Kauf interessiert sind. Bei AC-Foto kostet uns das gleiche Angebot inkl. der kostenfreien Wochenenden stolze 400,00 Euro, aber man vergesse nicht den Gutschein über 200,00 Euro, der ebenfalls ins Haus geflattert kommt. Da relativiert sich wieder so einiges.

Zu guter Letzt haben wir noch KLT. Der in Berlin ansässige Verleiher führt nicht nur Kameras, sondern auch Licht- und Tonequipment für professionelle Produktionen. Aber auch als Privatmensch darf hier ausgeliehen werden. Die Preise liegen allerdings nicht im Bereich dessen, was wir bei den anderen Anbietern angeboten bekommen. Hier wird der Fokus mehr auf den gewerblichen Kunden gesetzt, der seine Kosten geltend machen kann. Eine Canon 60D liegt hier bei satten 80,00 Euro am Tag. Das ist für den Privatkunden ein eher unattraktives Angebot, wenn man bedenkt, dass das Objektiv auch noch hinzugemietet werden muss.

Trotz dessen sehen wir, dass es schon für geringen Einsatz einen Weg gibt, sich im Bereich der „gehobenen“ Fotografie umzuschauen und auszuprobieren. Man sollte nur ein wenig vergleichen und bei verschiedenen Anbietern stöbern, um am Ende keine allzu große Rechnung präsentiert zu bekommen. Besonders attraktiv ist der angebotene Gutschein von AC-Foto, mit dem ein Kauf der passenden Wunschkamera nochmal um einiges günstiger werden kann.

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