Schwarz/Weiß-Fotos richtig scannen

Erinnerungen in s/w. Die Bilder sind meist alt und geben Erlebnisse und Erinnerungen wieder, die sich manch einer heutzutage garnicht mehr vorstellen kann. Umso wichtiger ist es, diese stummen Zeitzeugen zu erhalten. Aber auch moderne s/w-Fotografien auf Fotopapier können durch die digitale Verwandlung gehen und einen Platz in einem Fotobuch finden. Ein paar Dinge sollten jedoch beachtet werden.

Sich anschauen zu können, wie die Familie vor wenigen Generationen aussah und lebte, ist eine tolle Hinterlassenschaft für die Enkel und Urenkel. Mit einem selbst erstellten Fotobuch können diese Erinnerungen für die Ewigkeit festgehalten werden. Die s/w-Fotos müssen nun in eine digitale Form gebracht werden, um in der Fotobuch-Software im Endprodukt platziert werden zu können. Dies lässt sich mit einem Scanner leicht erledigen. Einfach das Bild einlegen und scannen reicht jedoch nicht.

Damit ein Schwarz/Weiß-Foto auch später in der digitalen Version eines bleibt, muß ein Graustufen-Scan durchgeführt werden. Wenn ein s/w-Bild in Farbe gescannt wird, dann sieht es folglich anders aus. In diesem Beispiel lässt es sich gut erkennen:

Schwarz/Weiß Fotos scannen

Das linke Bild wurde in Graustufen gescannt und hat somit seinen Schwarz-Weiß Charakter erhalten. Das rechte Bild wurde im RGB-Farbraum* gescannt und hat nun eine Farbgebung erhalten. Mit dem RGB-Farbraum werden alle Farben durch die jeweilige Mischung von Rot, Grün und Blau erzeugt. Ein Farb-Scan empfiehlt sich nur dann, wenn die s/w-Bilder bereits einen vergilbten, nostalgischen Look haben, der erhalten bleiben soll.

Screen-Scanprog

Ein Graustufen-Scan erzeugt die Bildfarben nur aus schwarz und weiß und ist dementsprechend geeigneter für die authentische Wiedergabe eines s/w-Bildes. Zusätzlich ist es wichtig, die Auflösung zu justieren. Ein Bild, das später im Fotobuch einen Platz finden soll, sollte mit 300dpi Auflösung gescannt werden. Auch wenn es im Fotobuch größer erscheinen soll als in seinen originalen Abmessungen, sollte man das Bild direkt im Ausgabeformat scannen. Nur dann kann es später auch groß genug und pixelfrei dargestellt werden.

Schwarz/Weiß Bilder passen zum Beispiel zum Fotobuch einer Familienchronik

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